Premiere unter dem Kastanienbaum

Ettlingen (Ba). Bei strahlendem Sonnenschein nahm die Schulgemeinschaft des Ettlinger Heisenberg-Gymnasiums am Dienstag, dem 15. 09. 2020 ihre neuen Mitglieder auf.
Durch Corona lief diese Feier aber anders ab als in den früheren Jahren. Aber auch hier war vieles wegen der Einschränkungen anders, manches sogar besser als sonst.
In den letzten Jahren fand die Begrüßung immer in der Mensa statt.
Um das Abstandsgebot einhalten zu können, musste die Feier dieses Jahr ins Freie verlegt werden. Und das war ein Glück! Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Neuankömmlinge und ihre Eltern unter den Schatten spendenden Kastanien im Hof Platz nehmen.
Dort wurden sie von der stellvertretenden Schulleiterin Ulrike Kappesser, begrüßt, die eine Geschichte aus dem fernen China erzählte. Eine Frau hatte zwei Wasserkrüge, von denen der eine einen Riss hatte, durch den ein Teil des wertvollen Nass durchsickerte. Der Krug litt sehr unter seinem scheinbaren Mangel, bis ihm seine Besitzerin erklärte, wie wertvoll der Wasserverlust für die Blumen am Wegesrand sei. Gerade für die neuen Schülerinnen und Schüler kann so eine Geschichte sehr aufbauend sein, machen sie sich doch oft Sorgen, dass ihre Leistungen und Fähigkeiten für das Gymnasium nicht gut genug sein könnten.
Sie merkten gleich, dass sie nicht perfekt sein müssen, um ein wertvoller Teil der Heisenberg-Gemeinschaft zu werden.

Schulleiter Walter Rilling zeigte in seiner Begrüßungsrede auf, was die Geschichte mit der Schule zu tun hat. Er führte aus, dass es nicht nur auf gute Noten ankomme, sondern jeder unterschiedliche Fähigkeiten habe, es aber wichtig sei, diese in die Gemeinschaft einzubringen. Lehrer wie Eltern sollten deshalb auch „die richtige Balance zwischen Fördern und Fordern finden, Kinder ermutigen und stützen.“ Die Klasse sechs führte unter Leitung ihres Musiklehrers Peter Knoche den Cup-Song auf und Volker Schäfer hatte ein Trio mit Carla Beranek und Lloyd Wilk an den Keyboards und sich selbst an der Gitarre zusammengestellt. Auch die Schülerinnen und Schüler der 7e begrüßten die Neuen mit der Aufführung kleiner Theaterstücke über den Alltag an der Schule und überreichten selbstgebastelte Schultüten. Danach wurde die 5e von ihren Klassenlehrern Michael Förster und Rachel Höfer willkommen geheißen. Als kleines Geschenk gab es unter anderem Radiergummis in Form einer Eule, dem Maskottchen der Schule. Dieser Vogel ist zum einen das Symbol der Weisheit und zeigt so an, wie wichtig Bildung ist, zum anderen können die Radiergummis aber beim Übergang auf die weiterführende Schule helfen. „Radiert einfach weg, was in der Grundschule nicht so gut lief, und fangt hier neu an.“, riet ihnen ihr Klassenlehrer.
Mit einem guten Gefühl und viel Zuversicht gingen die 24 Jungen und Mädchen dann in ihre Klassenzimmer, um sich dort näher kennen zu lernen und ihre Laufbahn am Heisenberg-Gymnasium zu beginnen.

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