Wie der Klimawandel den Wald verändert

Kooperation zwischen dem HBG Bruchsal und der PH Heidelberg trägt Früchte

Bruchsal (PH Heidelberg/HBG). Wo können wir dem Klimawandel hierzulande, begegnen und wie können wir uns bereits heute an die damit verbundenen Veränderungen anpassen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die beiden zehnten Klassen des Heisenberg-Gymnasiums Bruchsal im Rahmen eines Umweltbildungsprojekts der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule (PH) Heidelberg. Mit wissenschaftlichem Eifer erforschten die Schülerinnen und Schüler dabei die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und der Reaktion des Waldes auf die zunehmende Sommertrockenheit vor der eigenen Haustür.
Um den aktuellen Zustand des Untersuchungsgebiets zu beurteilen und verschiedene Zukunftsszenarien zu diskutieren, führten die Jungforscherinnen und -forscher neben einer Geländekartierung auch Laboruntersuchungen und Experimente durch. Durch die wissenschaftliche Auswertung von Baumscheiben von Douglasien und Fichten, welche durch die Stadt Bruchsal bereitgestellt wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler das Baumwachstum und die regionalen Klimadaten miteinander vergleichen und so direkt ablesen, wie die Bäume in der Vergangenheit auf das Klima reagiert hatten. Dabei konnten die Jugendlichen feststellen, dass die Bäume zukünftig, aber auch bereits heutzutage, durch steigende Temperaturen vermehrt mit akuten Trockenereignissen umgehen und die Förster mit der Pflanzung anpassungsfähiger Baumarten auf die veränderten klimatischen Verhältnisse reagieren müssen. Begleitet wurden die Klassen von Frau Dr. Simone Fischer und Herrn Dipl.-Geogr. Kai Guckes, Mitarbeiter der PH Heidelberg, sowie von den Lehrkräften Daniel Birmele und Raoul Landt und Revierförster Michael Durst.
Mit dem Projekttag wurde die bestehende Kooperation zwischen dem Heisenberg-Gymnasium Bruchsal und der Research Group for Earth Observation (rgeo) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter Leitung von Prof. Alexander Siegmund erfolgreich fortgesetzt. Kern der Kooperation bildet das von rgeo initiierte Umweltbildungsprojekt „Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen – Förderung der Handlungskompetenz von Jugendlichen zur Anpassung an die regionalen Folgen des Klimawandels“, welches vom Umweltministerium Baden-Württemberg aus Mitteln der Glücksspirale finanziert wird. Im Rahmen des Projekts sollen Lernmodule zu Themen des regionalen Klimawandels im Schulunterricht fest verankert und von den Lehrkräften langfristig eigenständig umgesetzt werden. Als „Leuchtturmschulen“ sollen die Projektschulen so im Bereich der Klimawandelbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zukünftig in der Region eine wichtige Rolle spielen.

Einen weiteren Bericht findet man hier! (Seite 3)

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