Unser Tag im Waldklassenzimmer

Karlsruhe (Hannah Stober). Am Dienstag, dem 29.September 2020 hat sich die 6b des Heisenberg Gymnasiums Karlsruhe auf den Weg ins Waldklassenzimmer gemacht. Mit dabei war unser Biologielehrer Herr Wurth, der nachmittags von Frau Heiling abgelöst wurde.
Am Waldklassenzimmer angekommen, begrüßte uns die Waldpädagogin Frau Müller. Als allererstes gingen wir ein Stück in den Wald hinein und bauten uns ein Waldsofa, das aus Ästen bestand. Darauf ließen wir uns nieder und stärkten uns erstmal. Da es heute um das Thema Umwelt ging, beschäftigten wir uns zunächst mit dem Platz auf der Erde, der uns zur Verfügung steht. Wir legten eine große Plane auf den Boden. Da wir uns wegen Corona nicht umarmen sollten, legten wir unsere Rucksäcke auf die Plane. Wir sollten versuchen, auf einer immer kleiner werdenden Fläche, unsere Rucksäcke unterzubringen. Wir stapelten unsere Rucksäcke, das klappte sogar auf einem Achtel der Plane. Das sollte zeigen, wie klein unsere Erde für so viele Menschen ist. Danach wurde allen ein Bild ausgeteilt. Die Bilder zeigten z.B. den Braunkohleabbau, verschmutze Flüsse, tote Fische... Jeder sollte sich zwei Kinder aussuchen, von denen er meinte, sein Bild würde zu deren Bildern passen. Man sollte versuchen, ein gleichschenkeliges Dreieck zu bilden mit den zwei Kindern, die man sich ausgesucht hatte, ohne sich abzusprechen. Das war ziemlich kompliziert und brach in ein Chaos aus. Als wir uns danach besprachen, merkten wir, dass alles indirekt oder direkt zusammengehört. Danach gingen wir über zu unserem ökologischen Fußabdruck. Er stellt die Fläche dar, die wir benötigen, um Energie und Rohstoffe bereitzustellen. Dafür gab es Antwortmöglichkeiten, die wir ankreuzen mussten. Zwei Fragen waren, wie oft wir fliegen oder wie wir uns ernähren. Je nach dem, was wir ankreuzten, gab es hohe und niedrige Punkte. Die niedrigen Punkte waren besser. Am Ende mussten wir alles zusammenzählen und durch zehn teilen. So erhielten wir unseren Fußabdruck. Ein nachhaltiger ökologischer Fußabdruck, wäre 1,6 gha (globale Hektar) groß. Es gab von niedrig bis hoch alle Fußabdrücke in unserer Klasse. Der Fußabdruck in Deutschland ist im Durchschnitt 4,8 gha groß. Gegen 13 Uhr hatten wir eine Mittagspause. Die hatten wir uns auch wirklich verdient. Eine halbe Stunde später ging es weiter. Die Aufgabe lautete: „Baut ein Raumschiff, mit dem ihr zu einem anderen Planeten fahren könnt. Es sollen aber kein Plastikmüll oder ähnliches anfallen.“ Wir mussten uns in 3er oder 4er Gruppen aufteilen. Anschließend hatten wir fast eine Stunde Zeit, um aus Sachen, die wir im Wald fanden, also Steine, Äste oder Moos unser Raumschiff zu entwerfen. Es gab ganz unterschiedliche Sachen. Manche nahmen sich einen Baum mit oder wieder andere legten sich ein Gemüsebeet an, um sich zu ernähren. Manche hatten auch einen Garten mit Weltraumausblick. Jede Gruppe musste den anderen ihr Raumschiff vorstellen. Es gab sehr viele verschiedene Ideen. Zum Schluss durften wir fast eine Stunde lang im Waldklassenzimmer herumtoben. Wir hatten die Wahl, auf den spannenden Kletterparcours, ins große Baumhaus, an den Teich oder zu den Hühnern gehen.
Der Tag im Waldklassenzimmer hat allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben auch sehr viel über die Erde und die Umwelt gelernt. Ich hoffe, wir könne das bald wieder machen.

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